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Freitag, 5. Oktober 2012

Fahrt von Cahuita nach Moin und mit dem Boot nach Tortuguero

Fahrt von Cahuita nach Moin zum Hafen
Nach den zwei Tagen in Cahuita geht es nun weiter, leider schon zu unserem letzten Ort in unserem Costa Rica Urlaub, und wir fahren über Limon nach Moin. Von dort geht es dann weiter mit dem Boot nach Tortugero.
Weitere Infos für die Anreise nach Tortuguero unter dem Link.

Wir haben die letzten beiden Tage über ein Paket gebucht das die Biologin Barbara Hartung anbietet (siehe Link). Da sind zwei Übernachtungen mit Frühstück, eine Schildkrötenwanderung, eine Fahrt mit dem Kanu und eine Wanderung im Nationalpark mit eingeschlossen. Das Paket kostet 110 Dollar. Barbara organisiert auch die An- und Abfahrt mit dem Boot, das kostet 60 Eu pro Person.

Von Cahuita nach Moin sind es 58 Kilometer und wir brauchen etwas mehr als eine Stunde.
Wir fahren um ca. 8 Uhr los und sind mit etwas verfahren um 9:30 am kleinen Hafen wo die Boote nach Tortuguero abfahren. Der Hafen von Moin ist gut zu finden, da gut ausgeschildert. Der Hafen wo die Schiffe nach Tortuguero abfahren ist neben dem Containerhafen. Man folgt einem Schild nach Tortuguero zweigt aber dann gleich links hinter einer grossen Baracke durch ein Eingangstor zum Hafen.
Durch das Tor links geht es zum Tortuguero Hafen von Moin
Dort kann man das Auto parken. Wenn man zu weit fährt kommt man zu einer Brücke, spätestens dann umkehren. Das Eingangstor ist mit zwei Schildern zum Bootsableger Tortuguero gekennzeichnet.
Boote im Tortuguero Hafen von Moin, im Rücken ist der Containerhafen

Fahrt mit dem Boot nach Tortuguero

Unser Boot, beim späteren Regen stellt es sich als sehr praktisch heraus das es vorne zu ist.
Wir fahren kurz nach 10 Uhr ab. Es geht durch den Kanal in Richtung Tortuguero. Wir sehen so einige Tiere wie Affen, ein paar ganz schön grosse Krokodile, die verschiedensten Wasservögel, einige Schildkröten, ein Faultier und zwei Tukane.
Das erste Krokodil erwartet uns mit offenem Mund


Das zweite Krokodil bewegt sich ins Wasser
Ein Faultier hängt an den Bäumen am Kanal
Ein schöner Tukan  Kanal, Costa Rica
Leider fängt es zu regnen an und so schauen wir dass wir vorwärts kommen und sehen auch kaum mehr Tiere. Nach einem Zwischenstopp, um uns kurz die Beine zu vertreten, kommen wir in Tortuguero an. 


Ankunft im Ort Tortuguero
Dort holt uns Barbara beim Steg ab und es geht zur Unterkunft. Wir haben Miss Miriam 2 gewählt weil das fast direkt am Strand liegt. Bis dahin muss man seine Koffer tragen. Es sind so 10 Min aber mit zwei Koffern in jede Hand von denen jeder 20 kg wiegt wird das ganz schön anstrengend. Das Problem war, das das Fahrrad von Miss Miriam, mit dem normalerweise die Koffer transportiert werden, kaputt war.
Wir nehmen ein Zimmer mit Balkon und Meerblick (kostet 10 $ mehr). Leider regnet es immer noch und es gibt auch Gewitter sodass wir erst mal nicht viel machen können.
Unsere Unterkunft, Miss Miriam 2, fast direkt am Strand.

Erst später am Nachmittag so um 16 Uhr hört es zu regnen auf und wir gehen noch an den Strand und schauen uns den Ort an. Danach geht es nochmal an den Strand auf die Suche nach kleinen Schildkröten die im Moment ausschlüpfen. Nach einiger Zeit sehen wir auch einige, insgesamt 3 Stück, die über den Strand, zielstrebig zum Meer laufen.


Kleine Schildkröte am Strand von Tortuguero, Costa Rica





Fahrt mit dem Auto über Puerto Viejo nach Manzanillo

Nach unserer Wanderung durch den Nationalpark von Cahuita und unseren Besuch bei den Bri Bri Indianern haben wir immer noch Zeit und Energie.
Puerto Viejo vom Strand aus gesehen
Wir fahren am späten Nachmittag so um viertel vor vier mit dem Auto nach Süden vorbei an Puerto Viejo nach Manzanillo. Wir schauen uns kurz beim Vorbeifahren den Ort Puerto Viejo an und halten an einigen Ständen die sich dort befinden.
Die Hauptstrasse von Puerto Viejo
Am Sonntag ist da etwas mehr los weil viele Einheimische beim Baden sind. Die Strände sind recht schön mit Bewuchs von Palmen bis an den Strand.

Strand von Cocles
Strand vor Punta Uva
Einer der schönen Sandstrände direkt an der Punta Uva
In Manzanillo endet die Strasse und wir kehren wieder um. Manzanillo ist ein Nest mit ein paar Häusern wo sonst nicht allzu viel los ist.

Panoramabild des Strandes von Manzanillo
Die Strasse von Cahuita nach Puerto Viejo ist etwas schlechter mit einigen Schlaglöcher, geht aber bei achtsamer Fahrweise sehr gut. Die Strecke von Puerto Viejo nach Manzanillo ist ziemlich gut da neu geteert.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Bootsfahrt zum Schnorcheln im Nationalpark Cahuita

An diesem Tag wollen wir mal was anderes machen wie mit dem Auto fahren oder wandern, obwohl wir letzteres am Schluss doch machen.
Der "Hafen" von Cahuita wo die Boote zu den Schnorchel - Excursionen abfahren

Wir fahren mit dem Boot zum Schnorcheln. Der Ausflug kostet 25 $ pP. Wir sind nur wir zwei und so wird diese Exkursion recht persönlich.

Wir fahren mit unserem "privatem" Boot zum Schnorcheln vorbei an der Punta Cahuita
Es geht zur Punta Playa Vargas die auf der anderen Seite der Halbinsel von Cahuita liegt. Das Meer ist recht ruhig und es ist leicht aber geschlossen bewölkt. Nach vielleicht 15 Minuten mit dem Boot geht es ins Wasser. Der Bereich wo wir schnorcheln ist durch das vorgelagerte Riff grösstenteils wellengeschützt. Wir sind dann insgesamt fast ein einhalb Stunden im Wasser und sehen viele Korallen und allerlei bunte Fische in allen Grössen. Nach der Stärkung mit einer Ananas geht es an den Strand, weil wir zurück wandern wollen. Von dort gehen wir über die Punta Cahuita durch den Nationalpark zurück, anfangs noch alleine, versucht erst mal wieder ein Waschbär unseren Rucksack zu durchsuchen, wir können den aber erfolgreich abwehren.

Wir wehren den Überfall des Waschbären ab
Der Waschbär trollt sich zu seinen Krebsen
Dann begnügt er sich mit ein paar Krebsen die er aus dem Sand zielsicher ausgräbt.

Weisskopfaffe direkt am Strand von Punta Cahuita
Es geht mehr oder weniger immer nahe am Strand entlang. Wir sehen dann wieder die Weisskopfaffen aus nächster Nähe. Bei Punta Cahuita stossen andere Gruppen auf uns die dort mit dem Boot anlanden. Es geht von der Halbinsel zurück zu unserem Hotel.

Nationalpark Schild an der Punta Cahita
Neben einigen relativ grossen Spinnen und einem schönen blauen Morphofalter sehen wir noch eine Familie von Brüllaffen die sich auf den Bäumen über dem Weg aufhalten.

Brüllaffe auf dem Weg von Punta Cahuita nach Cahuita
Am Schluss kommen wir an den Strand, dort baden und sonnen wir uns ein bisschen nachdem die Wolken etwas verschwunden sind. Am späten Nachmittag geht es zurück zu unsere Unterkunft.


Weitere Infos zu Cahuita hier.

Punta Cahuita, Costa Rica

Der Strand von Cahuita mit unserem Hotel im Hintergrund
Zum Essen gehen wir zu Roberto. Es gibt Spagetti in Cocos Sauce und wieder Huhn auf Jamaikanisch, mit Gemüse und ein bisschen scharf, beides sehr gut.


Mittwoch, 3. Oktober 2012

Der Nationalpark Manuel Antonio

Heute wollen wir uns den Nationalpark Manuel Antonio anschauen. Es hat die Nacht über stark geregnet, mit Blitz und Donner und als wir um 6 Uhr aufstehen, regnet es immer noch leicht. Wir frühstücken und es hört wenigstens der Regen auf. Wenn das Wetter so bleibt überlegen wir gleich noch am Nachmittag weiter zu fahren.


Eingang des Nationalpark Manuel Antonio, Costa Rica

Es ist stark bewölkt aber wir gehen trotzdem in den Nationalpark. Ich werde von einem Parkguide angesprochen, von denen so einige in der Nähe des Eingangs stehen. Er bietet mir ein Führung an, die 20 $ pro Person in der Gruppe kostet und 30 $ pro Person bei einer Einzelführung. Nach den vielen Kommentaren in Foren die behaupten, man würde auch ohne Führer viele Tiere sehen nehmen wir keinen. Ich denke aber wer sicher Tiere sehen will und natürlich auch sonst was erfahren will ist gut mit einem Fürher dran. 


Die Tickets für den Manuel Antonio Nationalpark gibt es so ca. 100 Meter vor dem Eingang auf der linken Strassenseite direkt bei unserer Unterkunft. Kosten, 10 $ pro Person. 


Faultier im Park Manuel Antonio
Um 8 Uhr sind wir am Eingang des Nationalpark. Es sind relativ wenig Leute da, zwei kleine Gruppen und wenige Einzelpersonen. Wir laufen sehr langsam und schauen viel, kucken auch da wo die Gruppen mit Fernglas stehen und schauen. Als erstes sehen wir ein Faultier, und so einige rote Krebse die neben dem Weg in den Erdlöchern wohnen.

Bunter Krebs im Manuel Antonio, Costa Rica

So ca. um 9:30 reissen plötzlich die Wolken auf und die Sonne kommt für den ganzen Tag hervor. Wir gehen zuerst den Hauptweg entlang zum letzten Strand der Playa Gemelas.

Playa Gemelas NP Manuel Antonio
Ausser uns sind kaum Leute da, nur eine Familie mit zwei Kindern die dort baden. Es begrüsst uns eine Familie von Weisskopfaffen die ganz nahe zu uns heran kommen.

Weisskopfaffe im Manuel Antonio
Nachdem wir eine Zeit lang am Strand bleiben gehen wir weiter zum Aussichtspunkt ganz im Süden des Parks.

Aussichtspunkt im Süden des Nationalparks
Da wir nicht zum Strand Playa Escondida können, weil der Weg gesperrt ist, gehen wir züruck zum Strand Manuel Antonio.

Auf dem Rückweg sehen wir einen Brüllafen und einen kleinen Nager auf dem Weg.

Brüllaffe die man öfter in Costa Rica sieht
Am Strand von Manuel Antonio machen wir es uns erst mal ein bisschen gemütlich und baden eine Zeit lang. Dort beobachten wir die Waschbären die versuchen aus unbeaufsichtigten Rucksäcken was zum Fressen zu klauen. D.h. man sollte nichts unbeaufsichtigt stehen lassen. Kurze Zeit später sehen wir einen recht grossen Leguan direkt am Strand. Nach der Badepause wandern wir weiter zur Halbinsel Punta Catedral. Es ist ein schöner Rundweg, der zwar einige Meter bergauf geht aber oben angekommen, bieten sich wunderbare Ausblicke über den Pazifik und die vorgelagerten Inseln. Auf dem Weg haben wir einen Specht mit rotem Schopf und einen Brüllaffen gesehen. Beim Bergabweg sehen wir wieder Affen und gehen nochemal zum Strand Manuel Antonio zum Baden. Auf der anderen Seite beim Strand Playa Espadilla haben wir nur vorbei geschaut weil dort etwas Wind und Wellen waren. Wir sind dann bis zum Ende der Öffnungszeit 16 Uhr am Strand von Manuel Antonio beim Baden geblieben. Die Wächter rufen dann mit Trillerpfeifen zum Nachhauseweg. Wir sind nicht über den Strand Espadilla Sur gegangen wegen der Flut, man kann dann nur mit dem Boot übersetzen. 


Weitere Infos zum Nationalpark Manuel Antonio unter dem Link.

Nordende der Playa Manuel Antonio
Blick auf den morgendlichen noch kaum besuchten Strand Manuel Antonio
Abends gehen wir wieder zu den Restaurants am Strand zum Essen. Diesmal gibt's zur Abwechslung Pizza. Die letzten Male gab es costa-ricanisches Essen.
 Der Preis ist in Ordnung zwischen 5000 und 6500 Colones pro Pizza.