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Freitag, 5. Oktober 2012

Rückfahrt von Tortuguero nach Moin und weiter mit dem Auto nach Alajuela

Fahrt von Tortuguero mit dem Boot nach Moin

Um 10 Uhr ist Abfahrt. Diesmal fährt uns der Besitzer von Miss Miriam mit dem Fahrrad die Koffer zum Bootsanleger. Das Boot geht soweit pünktlich nach Moin auf dem selben Weg wie bei der Hinfahrt.
Rückfahrt mit dem Boot nach Moin

Das Wetter ist schön und wir sehen ein paar Tiere.

Wir sehen ein paar rosa Löffler am Ufer
Wir halten einmal kurz an um uns die Beine zu vertreten und kommen so um 13:30 Uhr an. Wir laden die Koffer ins Auto und los geht's nach Alajuela. Für das Parken in Moin muss man keine Parkgebühren bezahlen.
Ein weißer Reiher

Fahrt mit dem Auto von Moin nach Alajuela und Mietwagen abgeben

Unsere Route führt uns über: Moin - Siquirres - San Jose - Alajuela

Streckendaten:
Gesamtkilometer: 177 km; Gesamtzeit: 4:50 h; Durchschnitt 37 km/h.
Der niedrige Durchschnitt ist vor allem auf das Passieren von San Jose und dann die Umleitung über Herida zurückzuführen. Bis zum Stadtbeginn von San Jose sind wir sehr gut vorangekommen. Von Moin bis dorthin haben wir nur gut 2:30 h gebraucht, für die letzten 35 Kilometer über zwei Stunden.

Wir fahren um 13:40 Uhr los und kommen gut voran, es geht vorbei bei Siquires und weiter über Guapiles. Wir haben so einigen Lastwagenverkehr aber bei den Steigungen gibt es meist zwei Spuren sodass man überholen kann. Die Strasse ist bis San Jose soweit ganz gut, nur vereinzelt Schlaglöcher.
Lastwagen Verkehr auf dem Weg nach San Jose
Bei der Einfahrt in San Jose werden die Strassen schlechter und es ist viel Verkehr und jede Menge Ampeln. Wir kommen kaum vorwärts, folgen den blauen Schildern zum Flughafen, was auch mit Geduld gut funktioniert. Wir sind schon fast bei der Schnellstrasse nach Alajuela und zum Flughafen und sehen plötzlich ein rotes Schild mit der Aufschrift „Flughafen über Heredia“ „Aeropuerto por Heredia“ wir folgen diesem da ich das als Umleitungschild auffasse. Diese Wegweiser führen einen aber total in den "Wald" um das mal so zu sagen. Es geht weiter im Stau Richtung Heredia und über die Dörfer zum Flughafen. Leider ist diese Stecke nicht durchgehend besschildert und prompt verfahren wir uns. Nun leistet uns unser GPS gute Dienste und nach einiger Fahrerei kommen wir wieder auf die Schnellstrasse zum Flughafen und zu unserem Autoverleiher Europcar. Für die letzten 30 Kilometer waren wir dann über 2 Stunden unterwegs und kommen so um 6 Uhr abends an. Die letzte halbe Stunde sind wir im Dunkeln gefahren was bei dem Verkehr etc. kein Spass ist. Neben dem Europcar gibt es noch einen Tankstelle wo man das Auto volltanken kann.


Zuerst folgen wir den blauen Schildern zum Flughafen von San Jose
Danach sehen wir die roten Schilder die ich für eine Umleitung halte
Die Frage ist nun ob wir nicht doch lieber den blauen Schildern zu Flughafen gefolgt währen, ich konnte es aber auch bei unserem Vermieter in Alajuela nicht heraus bekommen ob das nun eine Umleitung war wo ich gefahren bin oder ein Touristenschreck. Ich würde beim nächsten mal versuchen San Jose nördlich zu umfahren. Das dürfte wahrscheinlich schneller gehen.


Das mit der Autoabgabe hat alles gut funktioniert. Es gab keine Probleme. Was ich natürlich gemeldet habe war der kaputte Reifen. Den musste ich bezahlen aber wieder erwarten war der nicht so teuer. Ich habe mit 100 bis 150 Dollar gerechnet und er wurde dann mit 78 Dollar berechnet. Das ist, denke ich ein fairer Preis. Da ich ja in Deutschland eine Versicherung bei DerTour für die Reifen habe muss ich den Betrag dann dort reklamieren. Ich halte auf dem laufenden ob das reibungslos funktioniert.

Wir übernachten wieder im Casa Suizo bei Georg. Diesmal sind noch einige andere Gäste bei ihm und man erzählt sich die Urlaubspläne bzw. Erfahrungen. Wir bestellen wieder eine Pizza und gehen um 9 Uhr ins Bett. Am nächsten Tag wollen wir noch den Poas Vulkan anschauen.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Mietwagen abholen und Fahrt zum Nationalpark Rincon de la Vieja

Am nächsten Tag ging es den Mietwagen abholen. Dafür hat uns George zur Station von Europcar gefahren. Sonst fährt man zum Flughafen, geht dort zum Euopcar Schalter und man wird mit einem Shuttle zur Station des Vermieters gebracht.

Die Autoübergabe funkt problemlos.
Es wird der Vertrag gemacht und ich gehe mit einem Angestellten des Vermieters um den Mietwagen und es werden einigen kleine Schrammen und Macken aufnotiert. Wir haben einen Daihatsu Bego wie reserviert. Die Angestellten machen einen recht professionellen Eindruck. Man sollte sich die Reifen gut ansehen. Die waren nicht mehr die neuesten. Ansonsten war der Wagen in Ordnung und es wurde auch nicht versucht uns irgendwelche zusätzliche Versicherungen aufzuschwatzen.

Nun geht unsere Fahrt endlich los, als erstes zum Nationalpark Rincon de la Vieja. 
Ich habe mir auf meinem Navi, eigentlich ein GPS zum Wandern (Garmin Oregon 450), eine routingfähige Karte von Costa Rica aus dem Internet geholt und schon zu hause einige Routen mit dem Programm BaseCamp aufgezeichnet und auf das GPS gespielt. Nun kommt die Feuerprobe ob das alles so wie geplant funktioniert. Das GPS  funkt gut, nur leider habe ich vergessen genau die erste Route aufs Navi zu spielen sodass es uns nur Unterstützung gibt damit wir wissen wo wir sind.

Grasland von Guanacaste, Nordwesten Costa Rica

Die weiteren Routen sind auf dem Navi. Wie ich aber später feststelle funktionieren diese aber nicht. Immer wenn ich auf das Routing gehe stürzt das Navi ab. Das war aber letztendlich kein Problem, da wir zumindest bei den Überlandfahrten mit Karte und Straßenschildern keine Probleme hatten unser Ziel zu finden. Das GPS war eigentlich nur zur Kontrolle an, so wussten wir immer wo wir waren. Ich habe alle Touren die wir gefahren sind aufgezeichnet und werde diese demnächst ins Netz stellen.

Die Daten der Fahrt von Alajuela zum Rincon de la Vieja:
Fahrstrecke: Alajuela - San Ramon - Barranca - Liberia - Rincon de la Vieja Lodge

Gesamtstrecke: 228 km; Gesamtzeit: 4:25:45 h; Durchschnittliche Geschwindigkeit: 51 km/h

Die Fahrt an sich verläuft recht gut. Europcar ist praktisch direkt an der Interamericana Strasse. Beim Rausfahren aus der Ausfahrt von Europcar geht es rechts und nach wenigen Metern wieder nach rechts und schon ist man auf der Interamericana. Das finden des Weges war sehr einfach. Es geht immer Richtung Liberia und das ist auch gut ausgeschildert. Wir brauchen die Karte und das Navi eigentlich nur zur Kontrolle. Die Strasse ist in recht gutem Zustand, am Anfang zweispurig später einspurig aber wenn es durch die Berge geht, zumindest in den Steigungen, zweispurig. Wir kommen gut vorran. Auf dem ersten Streckenabschnitt nach Puntarenas sind noch ein paar Lastwagen mit auf der Strasse, von Puntarenas/ Barranca nach Liberia kaum noch. Unser Vorteil ist dass es Feiertag ist. Deshalb sind wohl auch wenig Fahrzeuge insgesamt unterwegs. 
Nach Liberia muss man dann ein bisschen aufpassen und aufmerksam auf die Schilder schauen. Auf das braune Schild mit dem Hinweis zum „Rincon de la Vieja“ achten. Es ist eine kleine Nebenstrasse die dort nach rechts abbiegt.
Straßenschild zum Rincon de la Vieja, auf der Nebenstrasse.

Diese ist am Anfang neu geteert. Nach einiger Zeit nur noch auf der einen Straßenseite und nach weiteren paar Kilometern hört der Teerbelag ganz auf.


Danach geht es auf einer unbefestigten Strasse weiter, am Ort Curubande vorbei, wo es einen kleinen Laden (letzte Möglichkeit etwas einzukaufen) und ein paar kleine „Sodas“ gibt, zur Schranke wo man 700 Colones Gebühr für die Benutzung der Strasse pro Person zahlen muss. Nach einigen Minuten kommt man an der Hazienda Guachipelin Lodge vorbei, direkt vor dem Gebäude geht's schräg nach links (geradeaus zum Parkplatz des Hotels), dem kleinen Schild „Parque National“ folgen und nach wenigen Kilometern ist man beim Nationalpark. 
Wir haben aber bei der „Rincon de la Vieja Lodge“ übernachtet. Das ist so ca. 2 Km vor dem Nationalpark nach rechts. Die Abzweigung ist beschildert.

Die Lodge liegt mitten im grünem und hat verschiedene Häuschen aus Holz in denen meist drei Zimmer untergebracht sind. Außerdem gibt es im unteren Bereich einige Bungalows aus Holz zu vermieten die etwas teurer sind. Im Zentrum liegt ein Teich an dem auch schon mal Reiher zu sehen sind. 
Die Lodge hat einen Parkplatz und WiFi im Bereich des Restaurants und der Rezeption. Die Leute die die Lodge betreiben sind sehr freundlich und aufmerksam.

Rincon de la Vieja Lodge, Costa Rica

Wenn man frühzeitig kommt kann man noch etwas unternehmen, z.B eine Wanderung zu einem Aussichtspunkt machen oder zu den heißen Quellen gehen die in der Nähe liegen. Man bekommt einen kleinen Plan wo diese liegen. Sie sind aber etwas schwer zu finden. Evtl. Bei der Rezeption fragen. 
Der Weg zu den heißen Quellen geht unten beim großen Teich, links los, zwischen den Holzbungalows.
Wir wollten zum Aussichtspunkt, waren scheinbar auf dem richtigen Weg, sind aber dann umgekehrt weil auf dem Plan vom Hotel was von 1,5 Kilometern stand und wir schon fast drei Kilometer gegangen sind ohne etwas zu sehen. Danach hat uns dann ein Wächter gesagt, dass das schon der richtige Weg gewesen währe. Da haben wir das erste mal festgestellt, dass das mit den Kilometerangaben, auch in den Nationalparks nicht so stimmt.
Zum Sonnenuntergang um ca. 18 Uhr waren wir an der kleinen Bar ein Bier trinken und danach ab 19 Uhr ging es in das Restaurant. Dort gibt es einfache Speisen, bei uns war zwischen Fisch, Hühnerbrust und Schweinefleisch zu wählen mit Kartoffeln und Gemüse, zur Vorspeise gab es Gemüsepüree und zur Nachspeise eine Art Zitronenkuchen.
Die Rincon de la Vieja Lodge kostet im Doppelzimmer 68 Dollar pro Nacht mit Frühstück, das Abendessen 12 Dollar pro Person.
Da wir recht müde waren gingen wir so um 20 Uhr ins Bett.

Weitere Infos zum Nationalpark Rincon de la Vieja hier.

Samstag, 18. August 2012

Unser Mietwagen für den Costa Rica Urlaub

Mit dem Thema Mietwagen habe ich mich sehr lange auseinander gesetzt. Ich habe viel im Internet gesucht und verglichen. Auch habe ich in Erwägung gezogen keinen Mietwagen zu nehmen sondern mit den Privatbussen zu fahren. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit mit den öffentlichen Bussen durch Costa Rica zu fahren aber das wollten wir dann doch nicht.

Nachdem unser Reiseplan feststand habe ich mir die nötigen Strecken raus gesucht, die wir mit dem Kleinbus machen müssten. Es gibt mehrere Anbieter aber nach der Berechnung war das im Endeffekt praktisch der gleiche Preis für zwei Personen wie uns der Mietwagen für 12 Tage kosten würde. Dadurch fiel die Entscheidung auf den Leihwagen. Damit hat man natürlich auch noch viel mehr Möglichkeiten die ganze Rundreise flexibler zu gestalten und von den jeweiligen Standorten Ausflüge zu machen.

Wir haben uns dann nach einigen Anraten für einen Geländewagen entschieden. Für viele Stecken ist zwar auch ein normales Fahrzeug in Ordnung aber in der Regenzeit ist eher ein Geländewagen zu empfehlen. Die günstigsten 4WD Mietwagen sind der Daihatsu Bego oder Suzuki Jimny

Nachdem das mit dem Mietwagen endgültig klar war machte ich mich auf die Suche der fast unendlichen Angebote im Internet. Es gibt sehr viele Seiten die Leihwägen auf Costa Rica anbieten. Man schreibt sich am besten alle Angebote auf und vergleicht dann. Die Preise hängen auch von der Saison ab. In der Nachsaison sind natürlich die Angebote deutlich besser.



Ein Problem was ich nach einigem Suchen bemerkt habe ist dass die Preise oft nicht direkt vergleichbar sind. Einige Anbieter haben auf den ersten Blick Superpreise, aber dort sind dann keine Vollkaskoversicherung (oder mit hoher Selbstbeteiligung) und weitere Kosten eingeschlossen. D.h. nach genauem Vergleich waren das dann am Ende gar keine Super Angebote. Besonders auf die Versicherungen sollte geachtet werden damit es im Schadensfall keine bösen Überraschungen gibt. Diese können einen erheblichen Anteil an den Kosten pro Tag ausmachen, meist sogar mehr als die eigentliche Miete des Fahrzeugs.
Wie man sieht muss man sehr genau schauen, lange suchen, vergleichen und rechnen um wirklich das günstigste Angebot zu finden.

Ein weiteres Problem ist auch das einige Mietwagen Verleiher in Costa Rica nicht genau angeben was genau im Preis eingeschlossen ist. Es gibt dann nur noch Hinweis das am Abholungsort noch gewisse Steuern oder andere Gebühren hinzu kommen können, von denen man aber nicht weiss wie hoch diese ausfallen. 

Wir haben, denke ich, ein sehr günstiges Angebot gefunden. Wir fahren ja in der Nachsaison und unser Mietwagen, ein Daihatsu Bego hat uns für 12 Tage ca. 400 Eu gekostet.
Das ist mit Vollkasko, wo auch Glas und Reifen dabei sind ohne Selbstbeteiligung.

Wenn wir die Reise gemacht haben gibt es nochmals Infos zu unserem Mietwagen, ein Feedback ob alles so gelaufen ist wie wir uns das vorgestellt haben.

Weitere Infos und Tipps zum Mietwagen in Costa Rica hier